Hey ihr Lieben,

heute habe ich mal wieder ein Interview für euch. Dieses Mal habe ich mich mit abstract Labelchef & I-motion Veranstalter Sven Schaller in Hamburg unterhalten.

Neben seiner DJ-Karriere und dem Label ist er unter anderem noch für die Organisation der NatureOne, WinterWorld, Mayday, etc. verantwortlich.

 

Stell dich einmal kurz vor und erkläre uns kurz wie du zur Musik gekommen bist und warum diese so besonders für dich ist.

Hallo, ich bin Sven Schaller & angefangen hat alles bei einem Rave bei mir zu Hause in Groß-Gerau. Das muss 1996 oder 1997 gewesen sein. Ab da bin ich jedes Wochenende in Clubs und auf Events gegangen wie z.B. Dorian Grey, U60311, Palazzo, NATURE ONE, SMS, Time Warp, MAYDAY etc. Einfach feiern, tanzen und Spaß haben. Jeder kann sein wie er will.

 

Wie bzw. wann kam die Idee zum eigenen Label und welcher Vorteil steckt da vielleicht für einen als Künstler selber drin?

Wir waren als abstract eine Gruppe von Jungen Djs oder Live Acts und unsere Szene war relativ klein. Man hat sich gegenseitig supportet und die Tracks ausgetauscht. Also warum nicht auch ein Label machen, auf dem wir unserer Sachen releasen können ohne groß irgendwelche Richtlinien beachten zu müssen. Einfach so, wie wir es machen wollen und ohne, dass jemand sagt: Das kann man so nicht machen. Am Ende haben wir es einfach gemacht und es hat anderen Leuten gefallen. Darum geht’s.

 

abstract

 

Du veranstaltest eine ganze Menge an Veranstaltungen, Partys und große Festivals, wie kam es dazu? ist es nicht auch eine Menge Stress sich um so viele Dinge zu kümmern?

Ich wollte immer etwas arbeiten, dass mir auch wirklich gefällt. Also hab ich mein Hobby zum Beruf gemacht. Dann ist es auch kein Stress in dem Sinne. Selbst wenn viel zu tun ist, ist es ein geiles Gefühl wenn morgen die Lichter angehen oder die Sonne aufgeht und man in die glücklichen Gesichter schaut. Dann weiß man genau wofür man das macht. Noch dazu haben wir ein super Team, in dem jeder seine Aufgaben kennt und erledigt.

 

Was findet man immer in deinem Kühlschrank?

Platz. Nein, Spaß beiseite. Meistens ist schon was drin, allerdings kaufen wir eigentlich immer von Tag zu Tag. Somit sind es dann eher Grundnahrungsmittel wie Bacon oder Tonic Water. 😉

 

Was macht für dich eine gute Party aus? Was ist auf deinen/euren Veranstaltungen wichtig?

Glückliche Menschen, Guter Sound, reibungsloser Ablauf.

 

Wie hat sich die Szene in deinen Augen verändert?

Die Szene verändert sich andauernd. Das ist ein Auf und Ab. Mal ist der Sound gehyped, mal ein anderer. Mal sind Clubs angesagter und aktuell sind es eben die Festivals. Ich bin kein Fan von : „Früher war alles besser.“ Das war es nicht. Vielleicht war es früher anders, aber das werden wir in 10 Jahren auch über die heutige Zeit sagen.

 

sven schaller

 

Was waren deine 3 wichtigsten Erkenntnisse oder Fehler, aus denen du gelernt hast und gewachsen bist?

Man sieht sich immer mindestens 2 mal im Leben.

Ruhe bewahren, durchatmen, nachdenken dann entscheiden.

Nichts wird so heiß gegessen wie gekocht. 😉

 

Wie sieht ein klassischer freier Tag  bei dir aus?

Mit dem Hund raus, spätes Frühstück dann am besten ab zum Tennis und später raus in den Biergarten. Abends noch schön essen gegangen, dann ist es perfekt.

 

Techno in einem Wort

Berufung.

 

Danke für deine ehrlichen Worte, die tollen Partys & Erinnerungen! Ich wünsche dir weiterhin alles Gute und viel Erfolg, mein Lieber!

Mehr zu Sven: klick hier!

 

übel & gefährlich

 

Ich hoffe dieses Interview hat dir gefallen und nun würde ich gerne von dir wissen, was Techno für dich in einem Wort bedeutet?

Für mich bedeutet es Familie <3

Beste Grüße Rikkert

 

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