I serie I Eine Nacht mit Rawley

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Hallöle ihre Lieben,

am Freitag hat uns der Leipziger DJ Rawley einen Besuch abgestattet. Grund dafür war die „Tächno“ Party, bei der er gespielt hat und die wir natürlich auch zusammen besucht haben.

Bevor es aber dort hin ging, haben wir die Chance genutzt und in gemütlicher Runde noch ein Interview geführt. Damit ich euch den jungen Herren aus „Detroitnitz“ mal vorstellen kann.

 

Stell dich doch bitte einmal kurz vor!

Ich bin der Rawley, 25 Jahre alt und seit 8 Jahren Techhouse DJ & Produzent aus Leipzig, würde mich aber eher als Künstler bezeichnen. Denn Musik ist Kunst.

 

Wie bist du zur Musik gekommen?

Ich habe schon relativ früh mit 13-14 Jahren angefangen, heimlich Techno Partys zum Beispiel in unserem damaligen Jugendklub, zu besuchen. Dort habe ich mich dann in die Musik und das Auflegen verliebt.
So war der Entschluss dann auch schnell gefasst, dass ich eigene Plattenspieler und natürlich Platten brauche.

Ab diesem Zeitpunkt habe ich meine ganze Freizeit damit verbracht in unserem Partykeller das Auflegen zu üben. Mir hat es extreme Freude bereitet dort zu stehen und sich voll auf die Kunst zu konzentrieren. Gerne habe ich dann auch vor/für meinen Vater und Bekannte aufgelegt, bis dann mal ein Freund zu mir meinte, dass ich mal vor richtigen Publikum auftreten muss. Das wollte ich zuerst nicht, da ich in meinem Keller glücklich war. Ich tat es dann aber doch und so kam es zum ersten „Gig“ : eine Abiparty.

 

rikkart

Jeder Besucher wird mit einem Polaroid Bild festgehalten

 

Wie würdest du deine Musik/ deinen Stil beschreiben?

Eine Reise. Ich möchte mit meinen Sets die Menschen auf eine Reise mit Höhen und Tiefen, raus aus der realen Welt nehmen.

 

Welche Emotionen empfindest du beim Auflegen/Produzieren?

Freiheit. Die beim ersten Track startet.

 

Wie lässt du dich inspirieren?

Mit steigendem Alter und den damit verbundenen Erfahrungen durch Reisen, Kontakte und vieler Clubbesuche als Künstler oder Gast, entwickelt man sich. Im „normalen Leben“ aber auch die Kreativität entwickelt sich weiter. Das ist meine Inspirationsquelle.

 

 

Techno in einem Wort?

Techno ist Leben. Techno ist ehrlich. Techno hat Augenringe. Techno ist eine Gemeinschaft.
und nicht nur #techno auf Instagram!

 

Empfindest du einen Wandel in der Szene? und wenn ja, was?

Ich persönlich finde, dass die Szene offener und schnelllebiger geworden ist. Sprich sie hat sich weiterentwickelt, wie wir alle. Darüber haben wir ja gerade schon gesprochen. Ich bin halt kein Freund von dasitzen und denken : Früher war alles besser! Wenn du das denkst, dann hör damit auf, was du tust oder änder was!

 

Was findet man immer in deinem Kühlschrank?

Ingwer!

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Festival oder kleiner Club?

Kleiner dreckiger Club! Da bist du einfach näher am Geschehen und kannst besser mit den Menschen interagieren.

Die Atmosphäre ist halt unheimlich wichtig. Die Dekoration, Lichtshows, die Gefühle der Besucher … Das sind alles Eindrücke, die den Verlauf einer Nacht / Veranstaltung bestimmen.

 

Was sind deine nächsten Projekte?

Es wird bald ein Podcast namens „WhoIsJack“ kommen. Dieser ist den berühmten Vocals aus dem Track „My House“ von Chuck Roberts gewidmet und daher werden dort auch nur Sets von sehr groovigen Künstlern veröffentlicht. Auf dieses Projekt freue ich mich schon ganz besonders.

 

Abschließend würde ich noch gerne von dir wissen, was man so in Leipzig erleben kann?

Die bekanntesten Clubs der Stadt sind das „Institut für Zukunft“ sowie die „Distellery“. Sollte man sich auf jeden Fall ansehen, wenn man in der Stadt ist. Dann gibt es natürlich noch das Völkerschlachtdenkmal und mein Lieblingsstadtteil ist Detroitnitz 🙂

Was aber so die Clubszene momentan angeht, kann ich das schwer beurteilen, da ich fast nur außerhalb von Leipzig spiele. Wie heute zum Beispiel 😉

Vielen Dank Rawley! Wenn du mehr von ihm erfahren möchtest, kannst du das HIER oder seine Musik findest du HIER!

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Ich hoffe dir hat das Interview gefallen und lass mir doch mal gerne Feedback oder auch einen Wunsch für das nächste Interview da! Dankeschön <3

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