Fulda, Stuttgart & Hamburg. Alle guten Dinge sind Drei! Aus diesem Grund habe ich Pappenheimer dann bei unserem dritten Treffen in Hamburg auf ein paar Fragen eingeladen.

Nicht lang schnacken, direkt loslegen!

 

Hey mein Lieber, möchtest du dich erstmal für alle, die dich noch nicht kennen, kurz vorstellen.

Hallo, mein Name ist Jörg aka Pappenheimer und ich bin nur einer.

Ich war schon immer interessiert an Musik. Anfangs zwar erst einmal mit Break-beatz & HipHop, allerdings hat es nicht lange gedauert, bis ich Techno für mich entdecken konnte! Mein Schlüsselerlebnis war das Hafentunnel-Set von DJ RUSH, das ich glücklicherweise live vor Ort erleben durfte! Daraufhin habe ich mir seine Playlist ausgedruckt und bin auf die Suche gegangen!

Irgendwann war klar, dass für mich die Musik mehr als nur ein Hobby ist und ich noch mehr Zeit investieren muss. Als Einzelhandelskaufmann war ich dazu allerdings nicht in der Lage und so habe ich den Sprung in die Selbstständigkeit gewagt.

Ich bin unglaublich glücklich und dankbar für das Leben, das ich im Moment führen darf! Ich weiß noch als mein Daddy immer gegen die Tür gehämmert und gesagt hat: „Jörg, wenn du mit dem Krach wenigstens mal Geld verdienen würdest!“ Aber das war eigentlich nie mein vorrangiges Ziel. Oberste Priorität bleibt für mich die Freude an der Musik und dass ich diese Freude mit vielen Menschen teilen möchte. Das ist der Punkt, der meine Sets für viele so besonders macht.

 pappenheimer

 

Du hast es geschafft eine richtig große und starke Community um dich herum aufzubauen, war das gewollt und wenn ja, hast du einen Tipp für die Leser, so etwas selber zu erreichen?

Ich denke mal, dass jeder Künstler ein Interesse daran hat, eine große Community um sich zu haben, allerdings finde ich nicht zu jedem Preis. Wie ich oben schon gesagt habe, möchte ich möglichst viele an meiner Leidenschaft für Techno teilhaben lassen. Und ich glaube, das ist genau mein Erfolgsrezept: Nicht die Like-Zahlen auf Facebook, Instagram oder die Musikrichtung sind entscheidend, sondern wie sehr man seinen Job liebt und lebt. Ich liebe die Musik und einige behaupten, dass man das merkt und dass ich ein sehr gutes Gespür habe, was die Leute bewegt.

Daher mein ultimativer Tipp: Lebe deine Leidenschaft!

pappenheimer

Wie sieht ein klassischer freier Tag  bei dir aus?

Auf jeden Fall ausschlafen, gutes Essen und ausgeschaltetes Handy!

 Wie hat sich die Szene in deinen Augen verändert?

Wäre die Szene leicht berechenbar, hätte ich vermutlich einen gut laufenden Club. Aber sie ist im ständigen Wandel- panta rhei, wie schon Heraklit wusste. Trends kommen und gehen. Man muss neuen Entwicklungen offen gegenüber stehen, sonst kann man im Musikbusiness auf Dauer nicht erfolgreich sein. Letztendlich unterscheidet sich die Technoszene daher kaum von der Szenerie anderer Genres.
 
pappenheimer

Wie wichtig war deine „Karriere“ im Airport Würzburg für deine Bekanntheit bzw. den Erfolg und den Lauf deiner Karriere? Wie kam es überhaupt dazu und wie hast du es dann geschafft, darüber hinaus bekannt zu werden und mittlerweile in so vielen anderen Clubs spielst?

Das ganze Projekt Pappenheimer ist alles aus eigener Kraft entstanden. Wenn du gut, mit Herzblut, Spaß, sowie mit 110% bei der Sache bist und Geduld hast, wird man deine Musik hören – früher oder später. In meinen 17 Jahren Musikbusiness habe ich mir eins geschworen: (Verzeih meine Ausdrucksweise) Ich lecke keine Ärsche, um meine Musik voranzubringen.
 

Was waren deine wichtigsten Erkenntnisse oder Fehler, aus denen du gelernt hast und gewachsen bist?

Bisher bin ich immer gut damit gefahren, mir selbst treu zu bleiben und Loyalität gegenüber Freunden höher zu schätzen als Erfolg. STAY REAL.
pappenheimer

Was findet man immer in deinem Kühlschrank?

Kinder-Snack-Karotten

Techno in einem Wort

ABFAHRT!
 ***
Danke dir für die Zeit und deine Ehrlichkeit, Jörg!
Und ich hoffe natürlich, dass dir als Leser das Interview gefallen hat und es dich vielleicht sogar motiviert hat, weiter an deinen Zielen zu arbeiten und nicht aufzugeben. Lass es mich auf jeden Fall wissen! 😉
Falls du Fragen oder Anregungen für das nächste Interview hast, lass es mich ebenfalls wissen.
Bis nächste Woche,
Rikkert
pappenheimer

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