kaiserdisco

Hey mein Guter oder auch meine Gute, alles gut bei dir? 😀

Heute möchte ich dich mit nach Istanbul nehmen und dir von meiner Reise mit Kaiserdisco erzählen.

Warst du schon mal in Istanbul? Ich war schon häufiger in der Türkei, jedoch war es mein erstes Mal Istanbul. 

Nach einem entspannten Flug stand eine nicht ganz so angenehme 30 km lange Autofahrt vor uns. Wäre ich doch nur mal schnell vorher auf Toilette gegangen, dachte ich mir, als wir nach 1,5h Stunden immer noch 10 km vom Hotel entfernt waren. Der Hunger wurde auch immer größer, aber die Laune und Vorfreude auf den Abend war dennoch groß. Auf der Autobahn schlengelten sich auch fliegende Sesamring und Wasserverkäufer ihren Weg durch die Autos und am Straßenrand warteten Menschen auf den Bus, wenn hier sonst mehr als 120 km gefahren wird, ist das bestimmt auch ein großer Spaß 😀 

So waren wir nach mehr als 2 Stunden endlich im Hotel, einem 36 stöckigen schicken Betonklotz im Herzen Istanbuls. Ich glaube an der Rezeption gab es eine Verwechslung, sodass ich knapp 15 Stockwerke höher gebucht wurde und nun ein geiles Zimmer im 22 Stock mit fettem Ausblick über die Stadt bekam. (Bin ich der DJ? :D)

Lange konnte ich den Ausblick nicht genießen, denn aufgrund der langen Autofahrt hatten wir eine Menge Zeit verloren und so blieb nur noch Zeit für einen Burger im Hotel und dann ging’s auch schon los in die erste Nacht.

 

 

Der erste Gig von drei, war eine Art Privatparty für Angestellte einer großen Firma, welche auch das Festival sponserte, weswegen wir eigentlich hier waren. Nach übergroßen Redbulls und netten Gesprächen ging das Spektakel auch schon los: Der Chef spielte das WarmUp für Kaiserdisco und die Stimmung war wie die Anlage auch, wirklich gut. Ich musste lachen, denn wir standen immerhin in einem firmeninternen Partyraum, der „BigBoss“ eines wirklich großen Unternehmens spielt Techno und die Angestellten tanzen hemmungslos. So habe ich mir Istanbul auf jeden Fall nicht vorgestellt und war mehr als positiv überrascht.

Wenn ich mir vorstelle, dass so etwas an meiner ehemaligen Arbeitsstelle, einem ebenfalls großen Industriebetrieb, stattfinden würde: NIEMALS

rikkart

Der zweite Tag begann bei einem eher einfachen Frühstück an einem super großen und vielseitigen Buffett. Das für mich aber leider nie so wirklich etwas ist, da mir meist einfache Sachen, wie ein gutes Brot und leckerer Aufstrich genügt.

Anschließend wurden wir von Dogan& Mehmet abgeholt, natürlich lief im Auto direkt schon ein Podcast der Jungs und die Sightseeing Tour durch die Stadt beginnt. Leider fahren wir die ganze Zeit, sodass ich ungelogen maximal 200 m während der Tage auf Istanbuls Straßen gelaufen bin hahaha. Eine eigentlich eher traurige Wahrheit 😀 

Die Spritztour endete dann beim Nusr-Et Steakhouse, das Restaurant des Sternekoch Nusret Gökce aka. Salt Bae ,der bekannt für seine besondere Art des Salzstreuens & überragendes Fleisch ist. 

nusret

Ihn bekamen wir nicht zu Gesicht, dafür aber unglaubliches leckeres Fleisch und davon soviel, dass mein Bauch aber auch Instagram fast geplatzt sind. Patrick & Frederick sind zu wahren Foodbloggern mutiert. 

Nach diesem kulinarischen Höhepunkt ging es für uns auf einen Uni Campus, der auch so in Havard hätte stehen können. Das war das Gelände des Festivals und somit die Location für den zweiten Gig des Trips. Dort angekommen haben wir viele Menschen, freilaufende Katzen und eine schöne Kulisse wiedergefunden. Die Bühne, mit einer Menge an Licht und Visuals ausgestattet, stand inmitten von Palmen und auf einem kleinen Berg, sodass es einen schönen Kontrast zu den alten Gemäuern der Uni ergab. 

Die Jungs spielten das Sundown Set und in der schnell eintretenden Dunkelheit kam die vielen Lichter und Visual-Effekte noch besser zur Geltung. Leider auch die Strobos, die mich fast einmal von der Bühne gekickt hätten 😀 Die Stimmung war sehr ausgelassen und viele Besucher wären vom Aussehen auf unseren Festivals in der Masse untergetaucht, also die westlichen Einflüsse sind auch hier stark zu merken. 

Im Anschluss an das zwei Stündige Set ging es zum letzen Gig in den Club „Floor“ mitten in das Partyleben der Stadt. Der Club war komplett voll und wirkte sehr undergroundig, sodass man im Inneren auch denken könnte, dass man in Paris oder Brüssel wäre. Auch hier war die Stimmung wirklich gut und noch ausgelassener als beim Open Air. (Verständlich)

Nach ein paar letzten Stunden Schlaf über den Dächern von Istanbul ging es dann wieder zurück nach Hamburg und der zweite Teil meiner Arbeit begann: Bilder bearbeiten & Video schneiden. 

FAZIT: Super geile & vorallem mega große Stadt (1,5 mal so groß wie Belgien und das in einer Stadt!!) mit viel Kultur und auch laut Aussagen einiger Menschen, die ich gefragt habe auch einer scheinbar guten und mittelmäßig große Technoszene. Es gibt noch weitere Clubs und Events in der Stadt, die ich jedoch nicht beurteilen kann, da wir ja auch nur einen begrenzten Eindruck erhalten haben. Das was wir jedoch erlebt haben, war wirklich sehr positiv überraschend & macht Lust auf mehr. Wir werden sicherlich bald nochmal hinfliegen und auschecken, was es dort noch so zu erleben gibt. 

Ein Video gibt’s natürlich auch. Das findest du auf Facebook, klick einfach hier! 🙂

 

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Jetzt ist erstmal Sommer & Kreativ Pause, aber danach gehts hier wieder weiter mit neuen Themen und Interviews.

See you,

Rikkert.

 

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