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I serie I Ein Tag mit… Kristin Kossi

Kristin Kossi

 

Kristin hat bereits als Sechsjährige in ihrer Heimat Moskau gemalt, war zwischenzeitlich hauptberuflich Model und ist nun bereits seit ein paar Jahren als Porträt und Pop Art Künstlerin in Hamburg tätig.

Nach einem gemeinsamem und erfolgreichen Porträt-Shooting in der Schanze habe ich sie ein paar Tage später in ihrem Atelier besucht. Wir haben viel geredet, gute Musik gehört und natürlich wieder eine schöne Bilder-Serie für dich geschossen, denn du konntest ja leider nicht mit dabei sein.

So erhälst du aber hoffentlich den Eindruck, den ich hatte.

Wie kamst du zur Kunst? 

Bereits als Sechsjährige habe ich in meiner Heimat Moskau mit der Malerei begonnen.

Als ich dann jedoch mit meinen Eltern nach Deutschland gekommen bin, habe ich mich mehr für Mode interessiert und so auch ein Modedesign Studium erfolgreich abgeschlossen. Teil meines Studiums waren  Zeichenkurse, welche meine Leidenschaft schlußendlich wieder entfachten.

Dennoch arbeitete ich nach meinem Studium erstmal als Model. Die Malerei kam dann stückweise wieder in mein Leben und irgendwann entschloß ich mich dann dazu meiner Leidenschaft nachzugehen. Seit dem bin ich vollständig als Künstlerin tätig.

 

Kristin Kossi

 

Was bedeutet deine Kunst für dich?

Freiheit und Unabhängigkeit! Ich darf mich ausleben und kann machen was ich möchte. Ich kann malen was ich möchte, kann tagsüber oder nachts arbeiten. Ich bin einfach  mein eigener Chef!

 

Gibt es Rituale, die für dich besonders wichtig sind, um dich kreativ zu entfalten? 

Oh ja, Musik! Bei mir im Atelier läuft den ganzen Tag über House-Musik, das motiviert und inspiriert mich extrem. Manchmal höre ich aber auch Heavy-Metal, gerade dann, wenn es darum geht ein Bild  zu dekonstruieren, sprich aus einem perfekt – gemalten Bild ein abstraktes Motiv zu machen.  Musik ist also ein wichtiger Bestandteil meiner Arbeit und ich wähle sie so, wie ich sie gerade brauche.

 

Lässt du dich inspirieren und wenn ja, was sind deine Inspirationsquellen?

Für meine Pop-Art beispielsweise überlege ich mir zuerst ein bestimmtes Thema und suche dazu Inspirationen über Social Media, Zeitschriften, Bücher, etc. um diese später in mein Bild einzuarbeiten. Dabei habe ich nie ein fertiges Bild im Kopf, sondern lediglich die Grundidee, die sich im Laufe der kreativen Arbeit zum fertigen Kunstwerk entwickelt.

Bei den Porträts hingegen inspirieren mich meist die Gesichtsausdrücke und Augenpartien von Models, diese finde ich durch Internetrecherche. Für mich ist auch nicht die perfekte und reale Darstellung des Models entscheidend, sondern der Ausdruck, der ihr Gesicht widerspiegelt.

 

Kristin Kossi

 

Wieviel Zeit investierst du in deine Bilder? 

Ich male über mehrere Wochen bis zu einem Monat an einem Bild. Denn ich male mit Ölfarben in sehr extremen Schichten und diese benötigen eine lange Zeit zum Trocknen. Früher brauchte man ca. ein halbes Jahr bis die Farben durch getrocknet und das Bild zur Auslieferung bereit war. Heute geht dies durch schnell-trocknende Farben deutlich schneller und so benötige ich ca. einen Monat bis zur Fertigstellung.

 

Vielen Dank Kristin !

Ich hoffe das kleine Interview hat dir gefallen, wenn ja, hinterlasse mir doch gerne einen Kommentar und nun wünsche ich dir viel Spaß bei den Bildern.

 

Kristin Kossi

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www.kristinkossi.com

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