#12 Alter Rikkert vs. Neuer Rikkert

rikkart hamburg

Hey  🙂

Schön, dass du wieder da bist!

Im heutigen Blogartikel geht es um meine fotografische Entwicklung und den Vergleich zwischen dem alten und dem neuen Rikkert als (Reportage-) Fotograf in Hamburg.

Dabei betrachten wir nur die Entwicklung ab dem Zeitpunkt, ab dem ich richtig mit der People Fotografie begonnen habe, sprich so ab dem Jahr 2015 bis jetzt.

 

Die Anfänge

Als ich begonnen habe Porträts zu fotografieren, habe ich natürlich versucht alles und jeden vor meine Kamera zu schleppen, angefangen bei den Freunden bis hin zur Modelkartei, habe ich mich einmal komplett durch meine Gegend „geshootet“. Ich wollte möglichst viele Erfahrungen sammeln, um davon zu lernen und so immer besser zu werden.

Die Bildbearbeitung war damals sehr unbeständig, da ich meinen Stil noch nicht gefunden hatte und mich auch nicht so gut mit dem Programm auskannte. Meine Bilder waren teilweise schon sehr kontrastreich und auch oft etwas bunter.

 

rikkart

 

Schnell hat sich dann aber auch für mich rausgestellt, dass ich nicht in Wäldern oder Wiesen fotografieren möchte, sondern in der Stadt und umso heruntergekommener, desto besser!

So bin ich damals fast jedes Wochenende in die umliegenden Großstädte wie Frankfurt oder Kassel, aber auch nach Hamburg oder Berlin gefahren. Dort haben wir uns dann an den außergewöhnlichsten Locations mit Models getroffen um Bilder zu erstellen.
Für eine coole Idee und DAS Bild war mir damals schon kein Weg zu weit.

 

Die Liebe zur Musik und der Übergang zur Reportage

Parallel zu dieser Zeit, wurde meine Leidenschaft und das Interesse zur Musik und dem Ganzen, was dahinter steckt, immer größer.

Ich wollte nicht immer nur vor den Bühnen stehen und im Internet etwas über meine Lieblingskünstler erfahren, sondern dahinter blicken und selber ein Teil des Gesamten werden.
So überlegte ich mir, wie ich das schaffen könnte bzw. wie ich meine Leidenschaft zur Fotografie mit der Leidenschaft zur Musik verbinden kann.

Nach langen Überlegungen, aber auch der ein und anderen Anfrage, kam ich dann dazu kleine Aftermovies für Veranstaltungen zu drehen und für lokale Künstler (Musiker) Promotion Bilder zu schießen.

 

 

Ziemlich schnell landete ich dann für einen Auftritt bei AKA AKA und kurz darauf waren wir nachts in Berlin mit Bebetta unterwegs. (Dass das hingehauen hat, war damals echt Glück, weil ich bei weitem noch nicht auf dem Stand war, wie ich es heute bin.)
Am 16. Dezember werde ich die Jungs von AKA AKA wieder begleiten, diesmal auf der SEMF, dem Stuttgart Electronic Music Festival.

Durch das regelmäßige Besuchen von Veranstaltungen und dem Berichten von meiner Leidenschaft kamen dann auch immer mehr Kontakte und die ersten Bild-Reportagen hinzu.

Seitdem Zeitpunkt begann ich mich viel weiterzubilden, viele Bücher und Workshops zu besuchen, um meine Bilder hochwertiger zu machen und auch um meinen Stil zu finden und mich besser zu positionieren. Die Mode- bzw. Streetstyle Fotografie hat schlußendlich viel zu meiner Stilfindung beigetragen, verschwand dann aber dennoch immer mehr aus meinem Leben.

 

 

Seit dem Umzug nach Hamburg sitzt mein Fokus nun zu 100 % auf der Musikfotografie und nun wächst das Netzwerk und die Erfahrungen quasi täglich und so ergeben sich immer mehr Chancen.

Damals wie heute mag ich es nicht meine Bilder zu bearbeiten Ich bin viel lieber draußen unterwegs, um sie zu machen, als nachher lange vor dem Bildschirm zu sitzen. Daher versuche ich wirklich fast perfekt zu fotografieren (sprich die korrekte Belichtung, richtiger Weißabgleich,…) um es mir dann in der Nachbearbeitung leichter und vor allem schneller zu machen.

Nun möchte ich dir noch ein paar Beispiele für diese Entwicklung zeigen.

Viel Spaß!

alter Rikkert:

rikkart

rikkart hamburg

rikkart fotografie hamburg

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neuer Rikkert:

Kaiserdisco

Lexer Dj

2 Kommentare
  1. Strubinator
    Strubinator says:

    Die neuen Bilder haben mehr Style, definitiv.
    der Artikel ist aber sehr schön, weil er deinen Fortschritt aufzeigt. Du solltest so etwas regelmäßig machen und alle paar Jahre zeigen, wie der Rikk Art wieder besser geworden ist.

    Antworten
    • Marc
      Marc says:

      Hey Strubi,

      freut mich sehr, dass die Bilder dir gefallen und deinen Kommentar hier zu lesen! 🙂
      Danke für die Anregung, vielleicht werde ich so etwas wirklich alle paar Jahre machen.

      Liebe Grüße,
      Rikkert

      Antworten

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